Neue Nähkurse ab Mai

Hallo liebe Nähfreunde, 

im Mai gibt es wieder neue Nähkurse für Anfänger und diesmal (neu!) auch für Fortgeschrittene.

Ich freue mich auf euch. 

 

Liebe Grüße eure Eli. 

 

 

 

 

 

 

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Neue Nähkurse ab Februar

Nähkurse für Anfänger

 

Der Kurs richtet sich an Nähanfänger, die Spaß am Nähen haben oder ihn erst für sich entdecken möchten. An vier Terminen werden die Grundkenntnisse des Nähens sowie den Umgang mit der Nähmaschine vermittelt. Dabei werden die Kursteilnehmer durch verschiedene einfache Nähprojekte (z.B. Kosmetik- oder Umhängetasche, Rock etc.) angeleitet. Die Kursteilnehmeranzahl beschränkt sich auf maximal 4 Personen.

 

Kursmaterial: Stoff- und Papierschere, Maßband, Schneiderschere, Handmaß, Stecknadeln, Nahttrenner und Garn, werden von Perpetui Nähatelier gestellt. Stoffe und spezielle Garnqualitäten, die von Perpetui Nähatelier nicht standardmäßig gestellt werden, sind selbst mitzubringen.

Nähmaschinen werden dem Kursteilnehmer zur Verfügung gestellt. Jeder Kursteilnehmer kann jedoch auch seine private Haushaltsnähmaschine mitbringen.

 

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Fast Fashion mit Nebenwirkungen

 

Das Wochenende steht vor die Tür und die Party am Samstag verspricht schon jetzt legendär zu werden. Jetzt muss nur noch ein neues Outfit her, denn mit den Klamotten vom letzten Mal wieder aufzukreuzen wäre das ultimative No-Go. Also noch schnell in die Stadt und einen neuen Look zusammenstellen. Nur zu viel Geld soll es nicht kosten – die Party wird ja teuer genug.  

 

Aber welche Auswirkungen zieht der Kauf von Fast Fashion eigentlich nach sich?  Klar ist, dass Umwelt und Arbeiter darunter leiden. Wir werden das Ganze mal anhand eines Produktbeispiels etwas näher erläutern:  

 

Für die Party am Samstag wird ein Baumwollshirt mit einem Polyesteranteil gekauft. Ein reines Polyestershirt wäre zwar wesentlich günstiger, aber man möchte mit ein bisschen mehr Geld vielleicht noch etwas für die Umwelt tun. Doch leider falsch gedacht: Bereits beim Anbau der Rohbaumwolle sowie in der Weiterverarbeitung innerhalb der textilen Kette benötigt die Herstellung eines einzigen T-Shirts rund 10000 bis 15000 Liter Wasser. Neben dem enormen Wasserverbrauch werden zusätzlich Chemikalien angewendet, wie Pestizide bei der Rohstoffgewinnung sowie weitere chemische Stoffe bei der Textilveredelung; pro hergestelltem T-Shirt kommen so insgesamt an die 150 g an schädlichen Substanzen zusammen, die eingesetzt werden. Gelangen diese Chemikalien in unser Grund- und Oberflächenwassersystem, schaden sie der Umwelt und dem Menschen.

 

Bevor jedoch das T-Shirt über die Ladentheke geht, macht es vorher noch eine lange Reise. Die Baumwolle wird beispielsweise in China geerntet, in Indien zur Faser gesponnen und verstrickt, auf den Philippinen gefärbt und in Myanmar konfektioniert. Dabei geht man von einer zusätzlichen Umweltbelastung von ca. 6 bis 7 kg CO2 pro T-Shirt aus.

 

Betrachten wir hingegen Polyester, wird zwar bei der Herstellung 25 mal weniger Wasser verbraucht, als bei der Baumwollverarbeitung – die Kehrseite ist jedoch der vielfach höhere Energieverbrauch, der für die Gewinnung der Polyesterfasern aus Erdöl benötigt wird. Außerdem ist hinlänglich bekannt, dass Erdöl nicht unbegrenzt verfügbar ist und die Förderung fossiler Ressourcen wenig umweltfreundlich ist.

 

Ist das Shirt dennoch einmal gekauft, könnte man davon ausgehen, dass es nun keine weiteren Umweltbelastungen mehr mit sich bringt. Aber leider gelangen auch bei der gewohnten Haushaltswäsche kleinste Kunststoffpartikel in die Meere, die unsere Umwelt zusätzlich belasten. Oft landet das eigentlich neue Shirt nach 2- bis 3-maligem Tragen auch schnell wieder im Müll oder – für  das gute Gewissen – in  der Altkleidersammlung.  So verbraucht der durchschnittliche Europäer allein insgesamt 20 kg Textilien pro Jahr.

 

Aber mit ein paar kleinen Veränderungen in unserem Konsumverhalten können wir bereits zu einer besseren Umwelt beitragen. „Buy less, choose well, make it last“: das Motto von Vivien Westwood erinnert uns daran, dass wir genug Kleidung besitzen, um nicht entblößt auf die Party gehen zu müssen. Klar, neue Looks machen Spaß und Kleidertauschbörsen wie Kleidertausch, Secondhand, DIY und Upcycling aus Altkleider machen das auch mit geringer Belastung für Mensch und Natur möglich. Dazu mehr beim nächsten Blogeintrag.

 

 

Quellen zu diesem Thema:

 

We go Eco-friendly

Let´s make it f*cking sustainable

Vegan and vegetarian 

Collect moments, not things